Haus Concolor: vor der Sanierung Haus Concolor: nach der Sanierung

Pflegeheime rüsten sich für den Wettbewerb

Fallbeispiele Nr. 1 – Fachpflegeheime Tannenhof Haus Concolor in Bad Sachsa

Ursprünglich lag der Fokus der Fachpflegeheime Tannenhof ausschließlich im Bereich der Altenpflege. Doch bereits seit 1988 wurden Konzepte auch in Richtung Wohn- und Pflegeheime für seelisch behinderte Menschen im Erwachsenenalter erarbeitet. Im Jahre 2008 wurde das Sanierungsobjekt Pflegeheim Haus Concolor für seelisch behinderte Menschen im Erwachsenenalter mit Versorgungsvertrag als vollstationäre Einrichtung der Dauerpflege einschließlich der eingestreuten Kurzzeitpflege fertig gestellt. Hier greifen Pflege, psychosoziale Betreuung und Ergotherapie ineinander und führen zu einer ganzheitlichen, fördernden, rehabilitativen und individuellen Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner.

Dieses Haus war ursprünglich eine Kurklinik der Deutschen Bahn Betriebskrankenkassen und wurde gemeinschaftlich mit dem Objekteinrichter WIBU Gruppe Ahrensburg komplett neu ausgestattet. Das Haus Concolor bietet 75 Wohnplätze in Einzel- und Doppelzimmern. Das Haus ist in zwei offene und vier geschlossene Wohngruppen unterteilt.

Planungsbeispiel Foyer

Diese Neukonzeption musste auf die sich geänderten Pflege- und Betreuungsanfor- derungen ausgerichtet werden und den hohen Qualitätsanforderungen der Betreibergesellschaft entsprechen. Die Wohnbereiche verfügen über unterschiedliche Anforderungsniveaus für die Bewohner. Neben der gesundheitlichen Stabilisierung wird je nach Einzelfall der Erhalt oder die Entwicklung der Sozialkompetenzen und alltagspraktischen Fähigkeiten verfolgt.

Bereits im Jahre 2004 wurden gemeinschaftlich mit der WIBU Gruppe Ansätze für die Umbaumaßnahme und die Einrichtungsmodule schrittweise erarbeitet. Für den Geschäftsführer der Tannenhof Fachpflegeheime, Henning Küker, war besonders wichtig, dass der Einrichter über viel Erfahrungen und Kompetenzen verfügte, um eine konzeptionelle Beratung und Realisierung sicher stellen zu können. Hier spielte gerade für einen Unternehmer des Mittelstands die Relation zwischen Preis, Qualität und Nutzen eine primäre Rolle. In vielen detaillierten Beratungsgesprächen wurden in einem Projektteam unter Einbeziehung der führenden Mitarbeiter aus dem Tannenhof Fachpflegeheimen akribische Detailkonzeptionen für alle Räumlichkeiten erarbeitet.

Die Küchen mit entsprechenden Sitzgelegenheiten sind jeweils mittig in den Wohnbereichen integriert und extra große Gemeinschaftsräume sind zentral in der Immobilie angelegt, um Interaktionen möglich zu machen. Die Räumlichkeiten bis hin zu den Bewohnerzimmern sind farblich in zwei Konzepte unterteilt. Um den Menschen mit ihren unterschiedlichen Empfindungen eine Wahl zu ermöglichen, war dem Geschäftsführer Herrn Küker eine klar strukturierte Farbkonzeption besonders wichtig. Gemeinschaftlich entschied man sich dann einmal für ein eher „warmes“ Konzept mit Gelb- und Orangetönen und im Gegenzug dazu zu einem „kühleren“ Einrichtungskonzept mit Grün- und Brauntönen. Knallige Farben wurden aufgrund der möglichen Aggressivität bewusst vermieden. Für die Aufenthaltsräume wählte man als Bodenbelag einen Ahornparkett und Wandfarbe und Bezugsstoffe wurden dem „warmen“ und „kühleren“ Konzept angepasst.

Haus Concolor Zimmer

Auch die Bewohnerzimmer wurden in ähnlicher Form gestaltet. In den Bädern wurden wohnliche Aspekte integriert, um eine Krankenhausatmosphäre in jeder Hinsicht ausschließen zu können. Im Gegensatz zu den klassischen Wohngruppenkonzepten in Alten- und Pflegeheimen wurde die Medizinische Versorgung zentral angelegt. Eine besondere Herausforderung stellten die alten Treppenhäuser dar, die zwar mit guten Materialien wie Marmor ausgestattet waren, aber in ihrer Anmutung nicht zeitgemäß waren. Hier konnte der Objekteinrichter durch moderne Flächenvorhänge eine komplett neue Anmutung erschaffen. Bei der gesamten Konzeption war es für das Projektteam wichtig, dem Bewohner ein wohnliches, freundliches Umfeld und ein hohes Maß an Lebensqualität zu sichern.

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